Empfehlen
  • Facebook
  • Twitter
  • Google Plus
  • LinkedIN
  • Pinterest
Share
Getagged in
Wie wird Wodka hergestellt?

Ähnlich wie beim Brauen von Bier wird in der Herstellung von Wodka zu aller erst Maische gewonnen. Um Maische herzustellen wird der Rohstoff, in den meisten Fällen geschrotetes und gemälztes Getreide oder Kartoffeln mit Wasser vermengt. In der Herstellung mit Kartoffeln werden zusätzlich Enzyme hinzugegeben, wie beispielsweise Malz. Diese Enzyme (v.a. Amylase) werden, wenn sie erhitzt werden, aktiv und spalten die Stärkemoleküle auf. Dadurch wird die Maische süßlich. Im weiteren Vorgang wird Hefe hinzugefügt, diese initiiert den Gärungsvorgang, indem der Zucker in der Maische in Alkohol umgewandelt wird. Der nun entstandene Alkohol hat einen Gehalt von 6 bis 7 Volumenprozent.

Um nun den sogenannten Rohalkohol zu erreichen, wir im nächsten Schritt das eigentliche Brennen begonnen. Dies verspricht eine besonders hohe Qualität, wenn stufenweise und mit einigen Wiederholungen des Prozesses vorgegangen wird.

Da qualitativ hochwertiger Wodka in seinem Geschmack möglichst neutral sein sollte, werden störende Begleitaromen wie Fuselöle durch filtriert entfernt. Im Prozess des Filtrierend wird das Destillat durch Säulen mit Aktivkohle gepumpt, um unerwünschte Stoffe abzutrennen. Andere Reinigungsprozesse können durch Milcheiweiß, Einfrieren und Ausfällen von Verunreinigung und in elektrischen Appreturen erfolgen.

Wirklich reiner Wodka besteht also praktisch nur noch aus Wasser und Ethanol. Hier ist der entscheidende Unterschied zwischen Wodka und Kornbrand anzumerken, denn Kornbrand verfügt nicht über einen so neutralen Geschmack durch Filtrierung. Je neutraler der Wodka ist, desto besser und reiner war der Filterprozess und desto höher liegt er im Preis. Qualität hat in diesem Fall wirklich ihren Preis. Produkte, die Sie zu günstigen Preisen erwerben können, können noch Reste an Fuselölen enthalten. Ob diese Begleitaromen, möglicherweise die Ursache eines „Karters“ sind, ist noch umstritten, reiner ist Ihr Wodka aber definitiv ohne Verunreinigungen.

Wodka muss, anders als andere Alkohole, nach dem Brennen nicht reifen. Bis zu Abfüllung wird Wodka in Glas-, Stein- oder Edelstahltanks gelagert, bevor er dann vor dem endgültigen Abfüllen mit ebenfalls gefiltertem Wasser auf Trinkstärke verschnitten wird. In Deutschland sind dies meist 37,5 % oder die seit Mendelejew traditionell festgelegten 40 % Vol.. Heute gibt es allerdings immer mehr Marken, die sich zwischen 37,5 % (z.B. Smirnoff) und 56 % (z.B. Krepkaya) einpendeln. Wird der Wodka aber verdünnt getrunken so übersteigt er nur in seltenen Fällen 45 %.

Immer beliebter, werden neben dem reinen und puren Wodka, Sorten die spezielle Aromen wie Früchte, Gewürze, Extrakte oder Essenzen enthalten. Diese werden dem Destillat angesetzt oder urch Aromaöle ergänzt. Besonders beliebt sind die Geschmackssorten Zitrone bzw. Lemon und Schwarze Johannisbeere bzw. Black Currant.

Bist Du schon mindestens 18 Jahre alt?

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst Du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen